Rose - die Königin

 

        Wenn der Sommer sich verkündet,
        Rosenknospe sich entzündet,

 

        Wer mag solches Glück entbehr`n?
        Das Versprechen, das Gewähren,

 

        Das beherrscht in Florens Reich
        Blick und Sinn und Herz zugleich.

 

                           Goethe

 

Ich liebe Rosen, sie sind wunderschön, edel, nährend, umsorgend, duftend, herzöffnend, liebevoll.......deshalb möchte ich der Königin der Blumen hier eine eigene Seite widmen.

 

Keine andere Blume hat so viele Liebhaber, über keine andere ist so viel geschrieben worden, und keine der Schönen in unseren Gärten berührt das Herz so tief wie die Rose.

 

Die Rose als Blume der Venus ist dem Herzen zugeordnet und wirkt von dort aus harmonisierend auf den ganzen Körper und auf seine feinstofflichen Hüllen. Sie hat einerseits den Duft von Reinheit und Unberührtheit, andererseits gilt sie als Aphrodisiakum, als Mittel das die Sinne stimuliert.

 

Die Rosenessenz entspricht in seiner Schwingung dem Rosenquarz, einem zartrosa Kristall der auch besonders auf das Energiezentrum des Herzens einwirkt und Gefühle wie Sanftmut und Liebe unterstützt. Auch wirkt er als Heilstein besonders bei nervösen Herzbeschwerden.

 

Als Duft der Venus bewährt sich Rosenöl bei emotionalen Schwankungen während der Schwangerschaft und als hilfreicher Begleiter während der Geburt. Auch Depressionen im Wochenbett kann die Essenz mildern.

 

In der Sterbebegleitung wird Rosenessenz bevorzugt eingesetzt, um Ängste zu nehmen und für die Weisheit dieses letzten Ganges zu öffnen.

 

Rosenöl hat schon in feinster Verdünnung eine sehr starke seelische Wirkung und schon 1-2 Tropfen davon in der Duftlampe genügen, um die Atmosphäre in einem Raum völlig zu verwandeln.

 

Es wird berichtet, dass die Gewinnung von Rosenöl in Indien entdeckt wurde. Zur Hochzeit von Shah Jehan, der für seine Frau das Taj Mahal und die Shalimar-Gärten erbauen liess, wurde der Graben um das Schloß mit Rosenwasser und Rosenblüten gefüllt. Die geladenen Gäste überquerten mit Botten das duftende Wasser. Als die Sonne dieses zur Mittagsstunde erhitzte, kam es zu einer natürlichen Destillation. Das Öl löste sich vom Wasser und schwamm auf der Oberfläche. Seither so heißt es, kennt man in Indien die Herstellung von Rosenöl.